Angetestet bei der Vorstellung - Metzeler M9 RR

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Angetestet bei der Vorstellung - Metzeler M9 RR

Beitragvon OSM62 » 01.03.2020, 11:27

Der Supersportreifen von Metzeler der M7 RR hatte sich seit seiner Vorstellung ein große Fangemeinde geschaffen.
Auch hatte er duch seine Qualitäten geschafft auch in jüngster Zeit bei Tests noch sehr gut abzuschneiden.
Mich hat er z. B. durch seine Qualtitäten auf der Rennstrecke sogar unter extrem nassen Bedingungen überzeugt.
Aber das bessere ist des (sehr) guten Feind und Metzeler hat nun in Spanien auf der
Rennstrecke Ascari den neuen M9 RR vorgestellt:

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Da diese Reifen (Supersport) heutzutage auch sehr oft und viel als Alltagsreifen gefahren werden haben Sie bei Metzeler
sehr viel Wert auf die Nässeeigenschaften gelegt. Um hier noch einen Schritt nach vorne zu machen wurde hier Bi-Compound-Laufflächenmischungen aus Voll-Silica, sowohl am Vorder- als auch am Hinterreifen in den M9 RR eingearbeitet. Sie sorgen für
schnelles ansprechen bei Nässe und Kälte. Um aber auf der anderen Seite nicht die Performance im trockenen aus den Augen zu verlieren wurde jetzt die aktuelle Technik von Cap + Base (die verschleißfeste, thermisch stabile Gummi aus der Mitte unterfüttert die weiche haftfreudigere Gummimischung die in den Seiten für mehr Haftung leitet auch die wärme besser ab).

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Die Trockenhaftung wurde auch durch weniger Anteil an Negativprofil erreicht:

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Da die Supersportreifen auf einem extrem hohen Qualitätsniveau angekommen sind der sich nicht auf Anhieb in Relation setzen lässt habe ich hier das Radarchart (M7 RR vs. M9 RR) welches zeigt wo und in welcher Richtung Metzeler den M9 RR entwickelt hat:

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Der Tagesablauf kam mir entgegen und morgens ging es erstmal auf die Landstraße. Wie immer, wenn Sie denn zur Verfügung steht, werden die ersten Eindrücke auf einer BMW S 1000 R gesammelt:

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Straff aber trotzdem mit genügend Eigendämpfung geht es durch die ersten Kurven, die hier in der nähe von Ronda wellig und auch mal mit "Hautunreinheiten" gesegnet sind. Auch das Einlenken geht leicht von der Hand, und als der Guide endlich das Tempo auf ein mir genehmes Tempo anzieht zeigt er auch dieses Vertrauen vermittelnde leichte Anlehngefühl in den tieferen Schräglagen.
Über Haftung braucht man nicht zu reden, die ist auf der Landstraße einfach da.

Nachmittags war dann die Rennstrecke Ascari an der Reihe um mit dem M9 RR Eindrücke zu sammeln.
Des für mich leichteren fahren halber bin ich auf der mir unbekannten Strecke mit der S 1000 XR angefangen.
Brauchte aber wegen der mir unbekannten und sehr anspruchsvollen Strecke einige Turns auf zwei S 1000 R und als letztes auf trockenen Track auf einer Speed Triple um ein für mich zufriedenstellendes Tempo auf einem Moped zu fahren.
Hier gibt er sich auch unter verschäften Bedingungen standfest und haftet ohne wenn und aber.
Auf der Triumph zeigt der M9 RR dann auch ein Abriebbild wie ich es unter zügigen Bedingungen wünsche:

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Beim abschließenden Nasstest ist wie immer der Kopf der begrenzende Faktor. Bremsversuche am Ende der langen Geraden lässt die BMW S 1000 XR genauso schwänzeln wie beim ankern auf trockener Strecke.

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Mit den "eingebauten" Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger und Bestseller M7 RR wird der M9 RR die Erfolgsgeschichte weiter schreiben. Werde ihn aber auf meiner eigenen BMW S 1000 R auf meiner Teststrecke nochmal richtig testen.
Hier habe ich die Bilder zum Event:
http://www.bmw-motorrad-bilder.de/mb/th ... ?album=231

Und ein kleines Filmchen gibt es auch:
https://www.youtube.com/watch?v=G4BSXmv1VkY
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Re: Angetestet bei der Vorstellung - Metzeler M9 RR

Beitragvon Fafnir » 26.03.2020, 02:18

Schon gefahren
http://motorrad-blog.eu/
Der Micha hat nicht gelogen, der M9 ist gut geworden, kann sich aber nicht ganz an die Spitze des Testfeldes setzen.
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Re: Angetestet bei der Vorstellung - Metzeler M9 RR

Beitragvon OSM62 » 26.03.2020, 09:56

Auch unter erschwerten Bedingungen, ich fahre nur zur Arbeit und zum Einkaufen mit KFZ, fahre ich meine Reifentests weiter.
Praktisch ist, das der Komplette Weg zur meiner Arbeitsstätte sowieso meine Teststrecke ist. Nur brauche ich 2 Arbeitstage um alle "Durchgänge" zu fahren. Eine weitere Verschärfung meiner Testkriterien ist, das ich jetzt immer mit einem großen Rucksack unterwegs bin. Wenn ich jetzt Zeit habe muss ich nur noch den Bericht fertig schreiben. Aber auch bei 8 - 11 Grad geht einiges.

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