Rotationsverfahren - jedenfalls war das bei unserer Gruppe letztes Jahr so.
Was mich störte, dass der Instruktor immer wieder unsere Abstandsdisziplin kritisierte: wir fuhren ihm zu lose hinterher - er war erst zufrieden, wenn es für unser Dafürhalten zu dicht war (ich fahre doch nicht bei 200 Sachen mit zehn Meter Abstand hinter dem anderen her). War ein eher ängstlicher Typ, der kein Risiko eingehen wollte. Und dazu gehörte, dass er im Rückspiegel ständig sehen wollte, ob noch alle Entlein da sind.
Bei den Touristenfahrten früher war ich um einiges schneller gewesen - hat aber keiner gemerkt und ich hab auch nichts gesagt (weil ich auf der Nordschleife bewusst kein Risiko mehr eingehen möchte). Entsprechend bin ich in einer im Grunde mir zu langsamen Gruppe geblieben. Es ist also schon nicht so, dass der Instruktor das merkt, wenn man schneller könnte - da muss man sich aktiv selbst drum kümmern.
Aber ich denke gern dran zurück, war gute Stimmung und ein schönes Erlebnis. Auch wenn mir mit mehr Abstand zum Vordermann (oder zumindest der Möglichkeit, seitlich versetzt zu fahren, was auch gar nicht erwünscht war) wohler gewesen wäre.
Gruß
Serpel

