Guten Morgen!
Ich wechsle bisher meine Reifen selber, seit 2019 schon und habe ü20 Sätze gewechselt. Bisher überwiegend Yamaha MT07+09, XSR900, R1, R6, MT10 und KTM 1290. Nur die BMW hat sich als Herausforderung herausgestellt. Das Felgenbett ist nicht so tief wie bei anderen Herstellern, was das ab- und aufziehen mit einem Max2H Gerät enorm erschwert. Mag sein dass das auf einem großen pneumatischen Gerät gut funktioniert, aber mir scheint es so als hätte BMW die Felgen so konstruiert, dass man sich als Selbstwechsler einen abf....ckt. Da sind mir gleich die patentierten Schrauben von BMW eingefallen - im Netz wurde ja auch befürchtet man mache das um die Selbstschrauber zu vergraulen.
Das zweite ist, die Luftdrucksensoren sind ja abartig hoch angesetzt und erst letzte Woche hat ein Kollege einen Sensor an seiner Kiste abgerissen. Solche Probleme hatte ich bei der 1290 trotz Luftdrucksensoren nicht mal ansatzweise. Beim Vorderrad war das enorm knapp, musste den Reifen mit dem Montiereisen und Heißluftföhn über den Sensor lupfen.
Der dritte Punkt ist, die Hinterradfelge ist asymmetrisch, ich bin mit dem Felgenstopper leider nicht mehr hingekommen und musste ihn Verlängern. Man muss erst anfangen, den Reifen an der hohen Seite abzudrücken und dann mit der kürzeren Felgenbettseite abzuziehen, damit der Stopper seine Funktion erfüllen kann.
Kleine Randbemerkung: die Lackqualität der Räder ist so das mieseste was mir je untergekommen ist. Dachte immer meine KTM wäre da schlecht, habe die 1290 Duke zu unrecht beschimpft.
Also ehrlich, bevor ich diese Tortur nochmal durchmache, baue ich das nächste mal die Räder ab und bring sie zu BMW. Dürfen sie selbst wechseln. Ein abgerissener Sensor, dann wäre der Wechsel in Eigenregie fürn Arsch. Noch nie hatte ich solche Probleme beim Reifenwechsel wie mit den BMW Rädern. Jetzt sind sie montiert aber zu welchem Preis? Blut, Schweiß und viel Flucherei...
Oder gibts da besondere Tricks bei den BMW Rädern?
Grüße
Daramcik

